Ausverkauf bei der CDUEs stellt sich natürlich auch die Frage, weshalb es so unattraktiv ist, ein CDU Spitzenpolitiker zu sein. Genauso aber bewegt die Frage, ob es den legitim ist, einen staatstragenden Posten einfach hinzuschmeißen. Nun wurden einige der Sieben (Hochkaräter der CDU, die ihren Hut genommen haben) abgewählt. Und es mag wohl niemand behaupten, dass diese Politiker nun Ihren Wählern schuldig sind, ihre Fraktion zu führen. Aber es bleibt die Frage: kann man einfach als Präsident oder gewählter Oberbürgermeister seinen Rücktritt erklären. Sicher, rechtlich kann man das. Obgleich beispielsweise ein General das (meineswissens) nicht kann. Dieser kann nur den Verteidigungsminister um seinen Abschied ersuchen. Und er würde dies in den meisten Fällen nur tun, wenn er (nachdrücklich) dazu aufgefordert würde. Vielleicht ist ein neuer Bürgermeister oder Präsident besser als ein amtmüder Bürgermeister oder Präsident. Aber weshalb werden diese Herren müde, ihrem Staat zu dienen und sich ihrer Verantwortung, die sich über eine Legislaturperiode erstreckt, zu stellen? Ist es die Schuld der Wähler? Eher nicht. Weder Präsident noch regierender Bürgermeister oder Minsiterpräsident werden direkt gewählt. Die Schuld scheint also eher bei den Parteien zu liegen - oder bei einer Partei, in diesem Fall. Es fragt sich, wann die Parteivorsitzende ihrer Ämter müde wird. Kommentar schreiben
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