Kochen macht Spaß. Und gerade auch die Männer in Beziehungen lieben es, am Wochenende in stundenlanger Arbeit (bei einem Bier oder Glas Wein) ein opulentes Mahl aus frischen und hochwertigen Zutaten zu bereiten.
In der Woche sieht das oft anders aus. Nun stimmt es vielleicht nicht ganz, dass es nach einem langen Arbeitstag nur noch zu Spiegeleier oder der Tiefkühl- oder Bestellpizza reicht. Aber die hohe Kunst des Kochens bleibt doch in der Regel untern Scheffel.
Als einfache Basis für das abendliche Essen kann durchaus der etwas verrufene Fertigsalat in der Plastikschüssel vom Discounter auf dem Weg nach Hause dienen. Er enthält meist mehrere Zutaten wie grüner Salat, Möhren, Tomaten, Kohl, die doch wochentags in dieser Auswahl nur in der Gemüsebox des Kühlschranks eines sehr nahrungsgepflegten und -bewussten Haushalts zu finden sind. Es ist kein Geschnippel nötig, und die Qualität liegt nun kaum unterhalb der sonst im Supermarkt angebotenen Ware. Verfeinern lässt sich der Salat nach Belieben mit kalter oder warmer Wurst, mit Käse oder mit Croutons. Dazu passt natürlich auch gut ein Stück Brot.
Das Ganze mag keine Vitaminbombe sein und je nach zusätzlichem Belang aus Fleisch und Käse auch nicht zu jeder Diät passen. Aber Salat – auch vom Discounter – ist eine solide Basis. Und vor allem liegt der Arbeitsaufwand noch unterhalb der Zubereitung eine Tiefkühlpizza. (Der Energieverbrauch ist auch geringer, wenngleich beide Gerichte in der Produktion sicher nicht zu den Klimafreunden gehören.)